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17. März 2021

Videodolmetsch: Will ÖVP Grüne links überholen?

Rot-Pinkes Projekt Videodolmetsch für Deutschmuffel wird von ÖVP-Minister auf Österreich ausgerollt. Will die ÖVP die Grünen links überholen? Wir fordern Sanktionen statt Bequemlichkeiten für integrationsunwillige Eltern.

Bequeme Unterhaltung mit Lehrern in der Muttersprache statt auf Deutsch. ÖVP ermöglicht Videodolmetsch an den Schulen.

Bequeme Unterhaltung mit Lehrern in der Muttersprache statt auf Deutsch. ÖVP ermöglicht Videodolmetsch an den Schulen.

Nachdem NEOS-Vizebürgermeister Wiederkehr ein Dolmetschservice an Wiens Schulen für nichtdeutschsprechende Eltern installiert hat, zieht Bildungsminister Fassmann, ÖVP, jetzt nach.

Die Freiheitliche Jugend zeigt „null Verständnis“ für das Dolmetsch-Service des ÖVP-geführten Bildungsministeriums, welches anfangs als Pilotprojekt nur in Wien, nun aber auf ganz Österreich ausgerollt werden soll. Für Eltern, die kaum Deutsch sprechen, sollen in Sprechstunden an Schulen in Zukunft im großen Stil ausgebildete Video-Dolmetsche zugeschaltet werden.

Durch diese Maßnahme fördert man weder die Integration noch das Erlernen der deutschen Sprache. Vielmehr ist es eine integrationspolitische Bankrotterklärung der ÖVP, die sich scheinbar darin versucht, ihren grünen Koalitionspartner links zu überholen.

 

Deutsch Voraussetzung für Integration

Das Erlernen der Sprache ist eine der Grundvoraussetzungen für Integration. Für Eltern ebenso wie für Kinder. Mit diesem absurden Angebot aber fällt ein weiterer Grund weg, unsere Sprache zu lernen. Neben den Formularen in Sprachen aus aller Welt in unseren Spitälern und Ämtern soll jetzt auch bei den Elternsprechtagen an unseren Schulen die deutsche Sprache zurückgedrängt werden.

Was für eine Wirkung hat das denn auf Kinder? Wie sollen sie verstehen, warum sie Deutsch lernen müssen, wenn ihnen das nicht einmal die Eltern vorleben, weil diese selbst schon in den Schulen in ihrer Muttersprache konferieren dürfen. Es ist wichtig, Eltern Sprachkompetenz zu vermitteln, damit sie diese an ihre Kinder weitergeben können.

Für nicht integrationsbereite Eltern brauche es finanzielle Sanktionen und keine weiteren Serviceleistungen.

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