Pressemeldung: 05.10.2009
Nepp: Mehr Lehrplätze statt Anti-FPÖ-Hetze
Nepp: Mehr Lehrplätze statt Anti-FPÖ-Hetze Es ist der 14. September 2009. Die Sozialistische Jugend entdeckt das Thema Lehrlinge für sich und beginnt eine nach eigenen Angaben „höchst erfolgreiche“ Lehrlingsoffensive. Vor Wiener Berufsschulen werden Broschüren verteilt, auf denen die Freiheitlichen der Lüge bezichtigt werden. Lehrlingen solle „das wahre Gesicht der FPÖ“ gezeigt werden, tönt die SJ.
Der Ring Freiheitlicher Jugend reagiert darauf gelassen. RFJ-Bundesobmann Dominik Nepp: „Die Lehrlinge kennen unser wahres Gesicht. Deswegen sind wir in diesem Bereich auch so erfolgreich. Am Abend wird der Faule fleißig. Nach der letzten Serie eindrucksvoller Wahlniederlagen entdeckt die SJ ein Thema für sich, das die FPÖ bereits seit Jahren intensiv bearbeitet. Der Werbestil der SJ zeugt von der Panik, die bei den Sozialisten ausgebrochen ist.“
Bereits im März hat der RFJ eine Resolution an SPÖ-Asozialminister Hundsdorfer übergeben, in der ihm die Umsetzung freiheitlicher Forderungen im Interesse der Lehrlinge nahe gelegt wird. Unter anderem verlangt der RFJ für Unternehmer, die ausländische Fachkräfte anstellen, die Verpflichtung zur Ausbildung von Lehrlingen.
RFJ-Bundesobmann Dominik Nepp: „Manche Betriebe betrachten den Arbeitsmarkt als Selbstbedienungsladen. Unternehmer, die ausländische Fachkräfte einstellen, sollen verpflichtet werden, pro fünf ausländische Fachkräfte eine Lehrstelle im betreffenden Bereich zu schaffen. Die SJ ist aufgefordert, sich dieser Forderung im Interesse einheimischer Lehrstellensuchender anzuschließen. Die FPÖ der Lüge zu bezichtigen, schafft keine Lehrstellen. Das wahre Gesicht der Sozialisten ist der demokratiepolitische Hass auf Freiheitliche. Lehrlinge sind für die SJ lediglich Mittel zum Zweck.“
Weitere Forderungen aus dem RFJ-Lehrlingskonzept sind
-die Schaffung 1.000 neuer Lehrstellen im öffentlichen Dienst,
-die gerechtere Entlohnung von Lehrlingen in überbetrieblichen Ausbildungszentren,
-eine zusätzliche Förderung von Betrieben, die Lehrlinge ausbilden,
-die volle Kostenübernahme für die Berufsschulzeiten,
-eine höhere Förderung von Zusatzqualifikationen, etwa der Berufsmatura, und
-die Einführung einer Teilzeitlehre für benachteiligte Personengruppen, etwa für Behinderte, chronisch Kranke oder Müttern mit Kindern.
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